Landung im Gruppenfettnapf

Landung im Gruppenfettnapf

Facebook ist manchmal gemein. Das muss nun auch mal gesagt werden. Und fies – denn die Mitglieder aufzufordern, andere zu kontaktieren und als FreundIn hinzuzufügen (“Personen, die du vielleicht kennst?”), Kontakte zu Spielen einzuladen, virtuelle Blumensträuße zu versenden, Freunde ungefragt zu einer Gruppe hinzufügen (“Wer sollte noch Mitglied dieser Gruppe sein?”) und so oft als möglich seinen Status zu posten, Beiträge zu kommentieren und Freunde zu einer Veranstaltung einzuladen (“Vorgeschlagene Gäste”) und vieles mehr, ist einerseites nett, aber in weiterer Folge perfide. Denn wer das hemmungslos und mit viel Begeisterung tut – wird ja so charmant vorgeschlagen – der tut sich selbst nichts Gutes...

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Ungefragter Gruppenzwang?

Ungefragter Gruppenzwang?

Gruppen gab und gibt es immer schon – bei Rudeltieren, zu denen auch der Mensch irgendwie gehört. Im echten Leben sind es Gemeinschaften, Völker, Orte, Städte, Vereine, Interessensgemeinschaften usw. … im virtuellen Leben sind es – Gruppen. Im Ursprungsgedanken den realen nachempfunden, zum Beispiel auf Xing, dem ehemaligen Open Business Network. Oder auf Facebook, dem virtuellen Pausenhof – wobei sich diese eher gruppen-atypisch geben. Die Facebook-Gruppen erleben in letzter Zeit einen regelrechten Boom – es vergeht keine Woche, wo ich nicht zu einer oder zwei hinzugefügt werde. Und darin liegt auch schon der Hauptgrund für die Beliebtheit und die Unbeliebtheit (bei den Hinzugefügten) von FB-Gruppen: ein Gruppenadministrator...

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